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Reisebericht USA XII

 

Reisebericht USA  XII 10.05. -26.05.2011
(Mitchel, Sioux Falls, Lansboro, Winona, Chicago, indiana Dunes S.P., Shishewana, Detroit, Marblehead, Woodville
)

Chicago Firefighters und Skyline Chicgo Wandmalerei in M exikanischem Viertel Mitchel nach Genuss von Kaubonbons Detroit Zoo im Eisbaer Tunnel


 

 

Wir befinden uns nun endgültig auf der Reise gen Osten mit dem Ziel New York. In letzter Zeit hat sich unser Anlasser zum dritten Mal dieser Reise zu Wort gemeldet und beim Starten gerne mal vier bis Mitchel Cornpalast fünf Versuche gebraucht, um in Gang zu kommen. Wir warten ab. Die Interstate 90 ist nicht gerade attraktiv und so gibt es Tage, an denen wir einfach nur fahren und bei Walmart abends einkehren. Dann wieder finden sich Ausflugsziele nahe der Strecke und wir verlassen dankbar die großen Straßen. Einen ersten amüsanten Zwischenstopp halten wir in Mitchell, das landesweit für seinen „Corn-Palace“, eine Art Taj Mahal mitten im riesigen Tiefland, und die jahrelange Tradition, ihn ringsherum mit Bildern und Ornamenten komplett aus Mais bestehend (275.000 Stück!)zu gestalten, bekannt ist. Am Empfang begrüßen uns zwei alte Damen, die Töchter deutschsprachiger Einwanderer und erstaunt darüber sind, wie gut sie diese Sprache noch beherrschen. Später erreichen wir Sioux Falls und besuchen den Stadtpark mit seinen eher surreal erscheinenden Wasserfällen.Es ist nicht so ganz eindeutig, ob es die Farben in Kombination mit dem Gewitter verkündenden Himmel, die Fabrikgebäude aus dem beginnenden 20.Jarhundert und die Eisenbahn in unmittelbarer Umgebung, die Mennoniten in ihrer traditionellen Kleidung vor einer Wand aus Wasser…sind, aber irgendetwas gibt dem Anblick etwas Unwirkliches. Wir erfahren auf dem Aussichtsturm, dass die Fahrt mit dem Trolley kostenlos ist und da Anton schon in so vielen Orten ebendiese bewundert hatte, unternehmen wir eine kurze Spritztour einmal um den Stadtkern – ist eine kurze Fahrt. Zur Feier des Tages besuchen wir uns noch unbekannte Restaurantkette, die Sioux Falls Amish People Meeresfrüchte auf ihre Fahnen schreibt und sättigen uns an Fischbrötchen und Co. Dann kommt endlich das Gewitter. Von hier ist es nicht mehr weit nach Landsboro, einem kleinen Örtchen in Minnesota mit 19..Flair. In der Postfiliale darf Anton genialerweise selbst die Briefe stempeln, bevor wir zum ortseigenen Park fahren, der einige Stellplätze bereithält. Unterwegs erspähen wir schon die ersten schwarzen Kutschen und ihre Insassen: Amish-People, in ihrer traditionellen schlichten Kleidung, mit Hauben, Bärten, Capes…und eben zu Pferde. Da uns der Anlasser doch langsam zu heikel wird und wir Überraschungen vermeiden wollen, entscheiden wir uns kurzerhand zum Austausch. Wir haben ja bereits einige Erfahrungen mit diesem Teil des Motors und sind auf einen längeren Arbeitseinsatz eingestellt. Anton weilt im Land der Träume, während wir schwitzend und irgendwo unten und oben eingeklemmt zunächst den schweren Part herausbringen, dann den neuen einsetzen und zum Schluss alle umliegenden Teile wieder an ihren Platz zurück schrauben müssen. Die fummeligen und fluchenden Details spare ich mir an dieser Stelle. Es sei nur erwähnt, dass, Anton, längst erwacht, eine enorme Geduld mit uns und unseren Spielversprechen aufbringen musste, es bereits dunkel wird, als der Motor das erste Mal Probe läuft und ein ungewollter Kontakt mit der Lichtmaschine ein Loch in das Hitzeschutzblech schweißt… schlussendlich sitzt und stimmt alles, wir halten Lagerfeuerpicknick und freuen uns auf einen entspannten nächsten Tag ohne Arbeit hier auf diesem Platz. Dann macht uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung und es regnet in Strömen. Den Spielplatz besuchen wir in Regenhosen – was man Winona die folgen einer Picnic Decke versprochen hat muss man doch halten – und die draußen gebliebene Picknickdecke hängt bei der Abfahrt tropfnass im Eingangsbereich. Wir haben uns gegen das Bleiben entschieden und dabei nur vergessen, dass die Batterien unter Antons Sitz nach dem Einsatz gestern noch nicht wieder richtig abgedeckt und damit nicht abgesichert waren. Wir sind kaum aus dem kleinen Örtchen herausgefahren und nach einer Kurve passiert es: die Armatur zeigt, dass mit den Batterien etwas nicht stimmt, Andreas fährt bereits rechts ran, es zischt laut und binnen Sekunden fängt es schräg unter Antons Sitz an zu qualmen. In Windeseile versuche ich den kleinen Mann aus seinem Gurt zu befreien und an die frische Luft zu bringen. Unterdessen hat es längst angefangen zu brennen und Andreas unternimmt alles, um den Brand in den Griff zu bekommen. Diverse Kleinteile und alles was im Weg liegt, landet in Sekunden vor dem Bus, Andreas reißt die Bodenverkleidung hoch, unter der einige unserer großen Kabel liegen und geht einen Kampf mit beiden Feuerlöschern ein, die beide (!) nicht so richtig in Gang kommen wollen. Den Versuch das Feuer mit dem Schlauch unseres Waschbeckens zu löschen scheitert auf Grund fehlenden Stroms. In unserer 20L Trinkwasserflasche ist gerade noch genug, um die letzten Feuerzungen zu löschen und es fliegt einiges an Pulver aus einem der etwas unwilligen Feuerlöscher. Dann ist der Spuk endlich vorbei und alles sieht ein wenig aus wie nach einem Anschlag. Glück im Unglück ist, dass nur Kabel und ersetzbare kleine Dinge Feuer gefangen hatten. Wir sind unverletzt und das ist das Wichtigste! Anton, der erst verloren zusehen musste, was da Unglaubliches vor sich geht, ist längst getröstet auf meinem Arm, während ich versuche, aufzuräumen und dem Nieselregen zum Opfer gefallene Spielzeuge zu retten. Die Suche nach einer Werkstatt im Ort ist schwieriger als gedacht, aber Andreas bekomm Winona Jordan und Nate retten uns t schnell Hilfe von einem einheimischen Pärchen, dass ihn umherfährt und uns nach einem geglückten Startversuch (wir haben ja noch genügend Saft auf den eigentlichen Starterbatterien - und den Rest kurzerhand abgeklemmt) bis in den nächsten Ort begleiten. Dort wird uns ein großer Autoteilemarkt in Winona empfohlen, den wir problemlos erreichen. Erst kann man uns nicht weiterhelfen, aber die Empfehlung einer Werkstatt wird zu unserer großen Rettung. „Gordys“ ist eine an eine Tankstelle angeschlossene kleine Werkstatt, die mit der Reparatur aller Autos wirbt. Und wirklich, Hut ab, die Jungs hier haben wirklich etwas auf dem Kasten! Zunächst gilt es heraus zu finden, ob die Lichtmaschine durch den Kabelbrand und Kurzschluss zu Schaden gekommen war oder nicht. Es hätte uns nicht besser treffen können, denn der im Dienst befindliche Jordan arbeitet in seinem Hauptjob in einer Reparatur für Lichtmaschinen und Anlasser – wir sind auf einen Profi getroffen. Er kann uns schnell einige Sorgen nehmen und versichert ganz entspannt, dass am nächsten Tag alles wieder in Ordnung sei. Bis spät wird aus- und eingebaut, geschraubt, korrigiert und getestet. Jordans Kollege Nate versorgt uns nebenbei mit Geschenken für Anton und Glücksbringern und präsentiert uns seine kleine Familie. Irgendwann ist dann Feierabend und wir werden zur Krönung im hauseigenen Abschlepper zum Motel gefahren. Wenn das kein Abenteuer ist! Auch am nächsten Tag legt Andreas seinen Schrauberanzug nicht ab und hilft und baut, wo er Chicago Fruehling und Musik nur kann – Kabel werden verlegt, Sicherungen eingebaut und alles vom Ruß und Pulver aus dem Feuerlöscher befreit. Anton und ich nutzen die Zeit bis zum Check-out im Motel mit Spielen, Baden und Skypen und finden in Werkstattnähe zum Glück einen Park mit See und Spielplatz, so dass immer etwas zu tun und entdecken bleibt. Jordan hatte recht, auch wenn er dafür Überstunden machen muss, die Reparatur ist am Nachmittag beendet. Die Rechnung ist die nächste Überraschung, denn bezüglich der Arbeitszeit, hätte sie um ein Beträchtliches höher sein müssen. Jetzt steht noch die Grundreinigung und Aufräumen an. Antons Beitrag ist der Vanille-Duftbaum, den er im Verkaufsraum schick findet – in unserem Fall ein durchaus angebrachter Spaß, denn der Rußgestank ist sehr anhänglich. Nachts hat uns Walmart wieder und schon am Abend beschließt Andreas, dass wir den neuen Kühler, den Daniel mit nach Kalifornien gebracht hatte, auch noch austauschen lassen werden. Quasi runderneuert machen wir uns dann auf den Weg zum nahegelegenen State Park, der Ruhe, Ausblicke auf den großen Mississippi und viel Grün verspricht. Das genießen wir nun besonders! Für die Weiterfahrt haben wir uns eine landschaftliche schöne Strecke entlang des großen Flusses ausgesucht und sind mittlerweile in Wisconsin angekommen. Schon eine Weile führt unsere Fahrt durch hauptsächlich landwirtschaftlich genutztes Land. Wir sehen unendliche Felder, typische rostrote Scheunen, für Anton spannende Traktoren und Mähdrescher und überraschend viele Fasane direkt in Straßennähe Chicago LED Wasserspielplatz im Millenium Park . Vorbei an Madison nehmen wir direkten Kurs auf Chicago und befinden uns schon auf der Einreise nach Illinois. Verrückt, wie man in so kurzer Zeit durch so viele Bundesstaate n  fahren kann! Eigentlich hatten wir noch andere Orte anfahren wollen, aber das alles andere als einladende Wetter lässt sich am besten im Bus verbringen und so sind wir nur noch einen Katzensprung von Al Capones Wirkungsstätte und dem Michigansee entfernt. Wir nehmen uns ein Motelzimmer in Arlington Hights, von wo aus wir mit den Öffentlichen in einer guten Stunde Chicagos Downtown erreichen – zu Antons Freude fliegen regelmäßig Flugzeuge in Sichtweite vorbei :). Zunächst aber finden wir endlich die langersehnte Bankfiliale der Bank of America, um den Unfall-Scheck aus dem Arches National Park in Bares umzusetzen. Schon nach den ersten Schritten rumpelt die erste Hochbahn über unsere Köpfe hinweg. Ende des 19.Jh. sind die Trassen hier errichtet worden und einige der Stationen sind noch liebevoll im alten Stil gestaltet. Schnell befinden wir uns auf dem Michigan Ave, der nach Passieren des NBC- und des Wrigley-Gebäudes, über den Chicago River hinweg zur „Magnificent Mile“ wird. Ein Meer aus bunten Tulpen breitet sich vor uns aus und verzaubert ziehen wir an Gucci und Co. vorbei. Dabei weiß man nie so richtig, ob man den Blick zuerst nach unten zu den Frühlingsfarben oder nach oben zu den Spitzen der Wolkenkratzer heben soll. Irgendwann verschwinden einige der ferneren Gebäude um den kleinen alten Wasserturm hinter einem grauen Schleier und erst langsam verstehen wir, dass wirklich Wolken zwischen den Häusern hindurch ziehen. Es sieht irgendwie unheimlich aus und ein kühler Wind umweht uns. Dann kommt die Sonne wieder und wir nutzen Antons Mittagsschlaf, um den „Millennium Park“ zu erobern. „The Bean“, die eigentlich „Cloud Gate“ heißt, ist mittlerweile zu Chicago the Bean einem Wahrzeichen der Stadt geworden und jeder versucht witzige Bilder mit den Spiegelungen der Stadt aufzunehmen. Die 15m hohen Glasblock-Fontänen mit ihren Videoprojektionen sind ein weiterer Magnet des Parks, besonders für viele fröhliche Wasserflöhe allen Alters. Mit einigen Anlaufschwierigkeiten erreichen wir entlang der Uferpromenade den „Navy Pier“, der neben Hotels, Restaurants, Riesenrad und Karussell auch das Kindermuseum beherbergt, dass am Freitag ab fünf umsonst ist. Anton erwacht pünktlich und wir bleiben und spielen bis zum Rausschmiss. Da wird gekocht, geangelt, Post ausgetragen, Bus gefahren, an der Wasserstraße experimentiert, gebastelt, geklettert und die Mini-Ausrüstung der Feuerwehr angelegt und gelöscht. Zum krönenden Abschluss gibt es zur Themenwoche passend koreanisches Essen – umsonst und köstlich. Da Riesenrad und Co. vernebelt sind und ruhen, versprechen wir Anton einen erneuten Besuch und treten erschöpft die Heimreise an. Am zweiten Tag erklimmen wir als erstes das John Hancock Center mit seiner Aussichts-und Museumsetage. Wie bereits am Vortag ziehen allerdings Wolken in die Innenstadt und es bleibt uns nichts übrig, als den Angaben des Audio-Guides Glauben zu schenken und uns mit viel Phantasie Gebäude und mehr in das Sahnemeer zu denken. Dann bekommt auch Anton den „Millennium Park“ präsentiert, spiegelt sich und planscht mit zunehmendem Mut bis alle Hosen nass sind. Mittagspause und -mahl halten wir im Abendessen kochen im Statepark kleinen Chinatown und setzen den multikulturellen Spaziergang im mexikanischen Viertel fort, wo wir begeistert wie selbstverständlich Spanisch mit Verkäufern sprechen können. Auch heute ist die Sicht nicht klarer auf dem „Navy Pier“, dafür drehen sich die Fahrgeschäfte und bei den ablegenden Dinner-Cruises wird die Hafenpromenade für einige Einheimische schnell zum Laufsteg. Wir verlängern unseren Motel-Aufenthalt und besuchen am wuseligen Samstag das Lego-Discovery. Wenn das mal keine Aufgabe ist für so einen kleinen Menschen, all die vielen Eindrücke, Bauwerke, Spielplätze, Filmchen und Co. zu verarbeiten?! Anton ist nun großer Freund von „Bob dem Baumeister“ geworden und singt fröhlich unser neuestes Reisemotto: „Können wir das schaffen, ja wir schaffen es!“:). Auch Papa verschwindet zufrieden in der Lego-Bau-Ecke. Nach Zeit zum Spielen und Baden machen wir uns am nächsten Morgen gemütlich auf die Weiterfahrt und erreichen am frühen Nachmittag den „Indiana Dunes State Park“ am Michigansee. Wir genießen die Sonne auf dem Zeltplatz, Anton freut sich am Planschbecken und es ist wieder schön im Bus und der Natur zu sein. Nach dem abendlichen Gewitter ist es am Morgen kühler. Wir bedauern das von Waschbären in der Nacht zernagte Planschbecken und statten dennoch dem Michigansee einen Besuch ab. Der Blick reicht weit hinaus und man glaubt sich fast am Meer - nur rechts und links die Industrieanlagen stören das Bild. Auf der Weiterfahrt passieren wir wieder einen Landstrich, der vielfach von Amish-People besiedelt ist. Nahe Shipshewana entdecken wir das „Deutsch Käse Haus“ und decken uns mit Raritäten wie Meerrettich- und Kümmelkäse ein. Auf der kleinen Landstraße zum Ort überholen wir immer wieder kleine schwarze Kutschen und im Amish Museum versuchen wir dann ein bisschen mehr von der Geschichte und den Lebensumständen zu erfahren und zu verstehen. Eine Detroit Henry Ford Museum Presidental Limousines Zwischenübernachtung halten wir in Monroe, bereits dicht vor Motorcity – Detroit. Zwei Orte haben uns zu diesem Abstecher veranlasst: wir verbringen einen kompletten Tag im Zoo und einen zweiten in „the Henry Ford“. Der Eisbär ist im gläsernen Tunnel leider nicht an uns vorbei geschwommen. Dennoch genießen wir die Sonne und tierisch lustige Begegnungen und scheinen die letzten zu sein, als man hinter uns die Tore schließt. Im Detroiter Vorort Dearborn sind die vielen Ford-Symbole nicht zu übersehen und jede Menge Gebäude und Straßen sind nach dem Erfinder der Autoherstellung in Massenproduktion benannt. Wir begeben uns als erstes auf die kleine – sagen wir typisch amerikanische – Reise in die „Rouge Factory“, wo man neben Wagen alter Klasse die aktuelle Produktion von F150 Pickups bewundern kann. Wir sind vor allem von der eintönigen Fließbandarbeit beeindruckt – obwohl es etwas von Arbeitstherapie hat und demzufolge vertraut sein müsste:) – und dass es unüblich sei, Arbeitsgänge und –plätze zu wechseln. Damit wir von der großartigen Amerika-Sammlung im Henry Ford Museum überhaupt noch etwas sehen, müssen wir Anton aus seinem verspäteten Mittagsschlaf holen. Neben verschiedenen Präsidenten-Limousinen, Kutschen, ganzen Eisenbahnen und jeder Menge Liebhaberstücken gibt es große Abteilungen über die Geschichte des Fliegens, Möbelstücke (u.a. Lincolns Schaukelstuhl), besondere Erfindungen, die Geschichte des Rassismus und einige mehr. Wieder bleiben wir, „bis Schluss is‘…“. Über Nacht bleiben wir wieder in Monroe und mieten am Truck-Stop eines der Badezimmer. Für den Folgetag haben wir uns in Woodville, Ohio bei Claus und Mary Detroit Zoo unter Praerie Hunden angemeldet, die uns vor ca. einem Jahr im Süden von Texas eingeladen hatten. Weil es noch früh am Tage ist, beschließen wir einen Umweg über Marblehead zu fahren und dort den gleichnamigen Leuchtturm am Eriesee zu bewundern. Dort stellt Andreas leider fest, dass das vermisste Kühlwasser in der letzten Zeit leider ins Öl gelangt ist – wahrscheinlich Probleme an der Zylinderkopfdichtung(ZKD). Für uns bedeutet das, dass jetzt alles möglich ist und wir schon diverse Situationen im Geiste durchspielen. Werden wir den Hafen überhaupt erreichen? Was wird aus dem Bus bei einem Motorschaden? Eine Reparatur vor Ort ist definitiv zu teuer obwohl alle benötigten Teile an Bord sind und so wird telefonisch mit den Busfreaks geklärt ob eine Weiterfahrt möglich ist um die ZKD erst in Berlin zu wechseln. Befreundete Stimmen äußern sich optimistisch. Ich muss nun schmunzeln, als ich feststelle, dass der Ohrwurm unserer Schulzeit – „John Maynard“ - nahe dem Eriesee eine persönliche Note bekommen soll...“noch 20 Meilen bis Buffalo…“. Nach einem überteuerten „Sicherheits-Ölwechsel“ erreichen wir Woodville und der in den 50er Jahren aus Deutschland ausgewanderte Claus und seine Frau Mary empfangen uns in ihrem behaglichen rostroten Haus mit offenen Armen…

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ausgehunger durch den Walmart Detroit Zoo Dienstfahrrad Detroit Henry Ford Museum was gehoert auf einen Hot Dog Chicago the Bean




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