We did it! Nachdem wir etwas Pech hatten beim ersten Versuch – schlechtes Wetter – durften wir dann am Sonntag auf den Vulkan Villarica. Los gings bei wolkenlosem Himmel, on top waren wir von Nebel und eisigem Wind umringt. Der Aufstieg war ordentlich steil und man fuehlt sich auch gleich wie olle Messner
auf Mt.Everest-Expedition so mit Eispick und der Montour. 1000 Hoehenmeter in schlappen 4 Stunden – unsere Guides wollten wohl die vertroedelte Zeit am Morgen aufholen... Der „Abstieg“ war ein wahrgewordener Kindertraum – fast restlos auf dem Hosenboden...huiiiiiii... Das war der gelungene Abschied vom Kila-Leufu (unserer kleinen Farm) und Pucon. Auf nach Pto.Varas am groessten See Chiles (Llanquihue) und dem Vulkan Osorno. Unsere Ankunft besteht aus endloser Sucherei nach einer Unterkunft mit Kueche (Bany will unbedingt ein so ultraguenstige T-bone-steak braten. Lecker!) Wir finden was, aber beschliessen, dass Pto.Varas nicht so unser Fall ist und wir bald weiter wollen. Unseren Tag verbringen wir irgendwo im Nirgendwo zwischen Vulkan Osorno und Careterra. Kein Auto weit und breit, aber wir entfernen uns ganze 70km um in einer natuerlichen Therme (6 kleine Schlammloecher,
aber heiss!) zu baden. Que Aventura, wenn man weder weiss, wo man genau ist, noch, wie man wieder weg kommt! Von Pt.Varas fahren wir nach Pto.Montt, wo wir unser naechstes Aben-teuer unter Dach und Fach bekommen. Jawohl, die Navimagfaehre (www.navimag.cl) bringt uns am Montag in 4 Tagen und 3 Naechten durch Fjorde und Gletscher, Kanaele und Pazifik nach Pto.Natales in Patagonien. Doch zuvor verbringen wir 3Tage auf Chiloe, einer Insel, die doch irgendwie groesser ist, als wir dachten. Unsere „gespraechsfreudige“ Herbergsmama hat einen Tip nach dem anderen und auch sonst viel zu erzaehlen... Wir besuchen kleine Fischerdoerfer, Haeuser auf „Staebchen“, einen Leuchturm, Pinguine (dafuer sind wir um 6Uhr aufgestanden!). Ausserdem waren wir heute mal wieder in einer Kuriositaetensammlung. Diesmal gefuellt mit archaeologischem Allerlei. Irgendwo hinter seinem Haus hat Don Seraffin verschiedenste Steinfiguren, Knochen, Werkzeuge...(bis zu 6Mio Jahre alt) gefunden.
Ab Montag sind wir also aufm Kutter und melden uns dann spaeter wieder. Windige Gruesse und ein besinnliches erstes Lichtlein...
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