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Venezuela II 02.10.2005 - 22.10.2005
Caracas, Maracay, Choroni, Valencia, Chchiviriche, Coro, Merida)
Jetzt ist sie da – Danny ist aus dem eisigen Schweden ins heisse Venezuela gekommen. Die arme kommt mit dem Omen an, dass wenn sie uns besucht, so gut wie alles für uns gelaufen ist. Die Stimmung steht aber nicht so schlecht, wie es aussieht, sondern wir verbingen drei schöne, eindrucksvolle, geniesserische Wochen miteinander. Die ersten Tage tauchen wir auch Danny gleichmal direkt ins Caracas-Grossstadt-Feeling. Wir entdecken die beeindruckende Wolkenkratzeraussicht vom Hotel – für irgendwas muss so ein Hotel ja gut sein – fahren fleissig Metro und kämpfen uns zum Olympus-Vertreter durch. Dort teilt man uns dann leider mit, dass die Beschaffung des Ersatzteils ganze 45 Tage aus Amiland braucht – nee, Danke! Zum Glück hat Danny ja ihre Spiegelreflexkamera mitgebracht, die sie uns dann netterweise auch noch dalässt, so können wir wenigstens die Diafilme ausnutzen. Jetzt nix wie raus aus der riesigen Stadt und ans Meer. Zunächst fahren wir zum gefährlichsten Busbahnhof (es gibt hier zig verschiedene für jede Himmelsrichtung), um dort in einen engen, kleinen Bus zu steigen, der mit lauter Musik gen Maracay düst. Dort steigen wir in so eine Art alten Schulbus um, der uns die 2h bis nach Choroni fahren soll. Unsere Rucksäcke müssen wir in den Gang stellen, wo später alle drübersteigen und laufen, weil auf dem eigentlichen Platz ein LKW-Kühler transportiert wird. Nicht dass der Bus schon voll genug wäre, hier wird erst losgefahren, wenn auch wirklich alle Plätze belegt sind. Dann wird die CD eingelegt und los gehts. Die Strasse von hier führt durch verschiedenste Vegetationszonen in den Nebenwald des Nationalparks „Henri Pittiers". Wir schlängeln uns im Affentempo die Serpentinen hoch, an Riesenbambus, Baumfarn und vielen Wasserfällen vorbei und nach dem höchsten Punkt gibts eine Trinkpause. D.h. eigentlich wird vor allem Kühlwasser nachgefüllt. Danny hätte nie gedacht, dass sie in einer dermassen unbequemen Position und bei dem Fahrstil nach 2 Stunden heile ankommt. Geschafft! Wir finden eine erste schöne Bleibe bei der „Abuela" und gehen als erstes mal anbaden an der „Playa Grande". Das Wasser ist warm, wie im beheizten Pool, am Ende ist es draussen fast kälter, als die Sonne unter geht. Im Zimmer baut sich Danny ihr Moskitonetz auf und sprüht und cremt, was das Zeug hält – all die tollen Mittel wollen ja auch ausprobiert sein ;). Den nächsten Tag machen wir ausschliesslich Urlaub am Strand. D.h., morgends organisieren wir uns noch Tintenfisch für den Abend und nach einem landestypischen Arepa-Frühstück (fettige Maismehlbrötchen) gehts los. Als dann ein Typ mit einer Kühlkiste vorbeikommt und uns Bier im Eis dalässt, ist der Tag perfekt – da muss man sich bald gar nicht mehr bewegen. Ein anderer, der sich jährlich irgendeinen Knochen bricht, holt uns Kokosnüsse vom Baum – leider nicht reif genug, aber fürs Feeling reichts. Als wir im Abendlicht nach Hause schlendern, überlegen wir, was noch zum Glück fehlt, bevor uns der Chefkoch beibringt, wie man Tintenfisch ausnimmt und zubereitet. Den nächsten Tag lassen wir uns an den Strand von „Cepe" fahren, der noch viel schöner und idyllischer und wo wir das erste Mal schnorcheln. Man trifft eine Menge Fischschwärme und wenn man an den äusseren Rand des Riffs schwimmt, entdeckt man veschiedene kleine Fische in den schillerndsten Farben. Verrückte Unterwasserwelt! Viel zu schnell geht die Zeit vorbei und wir werden schon wieder abgeholt. Wir sitzen abends noch ein bisschen an der Hafenmole bevor wir schon wieder Sachen packen können für die morgige Weiterreise. Nicht nur, dass Busse nur fahren, wenn sie voll sind...manchmal fahren sie erst gar nicht. Wir warten jedefalls fast 2h, bis wir dann doch endlich einen Bus finden, der uns zurück nach Maracay fährt. Wieder geht es durch die schöne Landschaft des Nationalparks, wobei wir diesmal leider unter den Boxen sitzen – Beschallung pur! Danny meint schon immer, sie höre ja gerne mal Musik, aber hier würde man ja pausenlos bedudelt :). Der nächste Bus fährt uns das kurze Stück nach Valencia, bevor wir im letzten nach Chicheriviche in den Nationalpark „Morocoy" fahren. Hier haben wir das erste Mal seit langem Angst, nicht heile anzukommen. Bei – wie sollte es anders sein – lauter Musik rast der Fahrer einen Mist zusammen, dass selbst Bany die Ohren schlackern. Chichi, wie die Leute liebevoll sagen, begrüsst uns im Dunkeln mit dem wenigen Charme, dass es nicht hat. Der Ort ist wirklich bedeutend unanttraktiv...wenn da die vorliegenden Inseln nicht wären. Erstmal suchen und finden wir die Posada des alten Spaniers wieder, die Bany schon vor 3,5 Jahren kennengelernt hatte. Das Zimmer mit Klimaanlage haben wir uns bei all der Schwitzerei anständig verdient. In Schweden scheint es allerdings verdammt kalt zu sein, denn immer wenn wir uns bereits totschwitzen ist Danny froh, endlich mal Wärme zu spüren. Andersherum muss sie nachts was überziehen, wenn wir gerademal entspannt mit der Klimaanlage schlafen können :). Unsern ersten Ausflug machen wir auf die Insel „Cayo Peraza", ca. 10 Minuten vom Ufer entfernt. Hier ist es absolut traumhaft schön. Die kleine Insel kann man in 5Minütchen umlaufen und fühlt sich dabei wie Robinson Crusoe persönlich. Weisser Sand, türkises Meer, Korallenriff, Palmen im Wind...was braucht Mensch mehr. Während Danny tapfer ihrer 30er Sonnenmilch treu bleibt, sehen wir das alles nicht so eng und verbrennen uns dafür gleich mal den Pelz – trotz Bräune, naja. Da hat man schon eine Klimaanlage und auf einmal fällt der Srom aus, mitten in der Nacht und zwar im ganzen Ort. Nicht mal eine Kaffee kann man so auftreiben...Danny fährt heute ausnahmsweise alleine auf „Cayo Sal", die eine kleine Saline in der Mitte hat. Wir müssen unserm Pelz eine Sonnenpause gönnen und wollen die Zeit eigentlich fürs Internet-update nutzen – ohne Strom. Zum Gück ist ab Mittag wieder alles im Gang, wie ihr ja am letzten Bericht sehen könnt. Gemein ist nur, dass ausgerechnet unsere Strasse noch ohne Saft ist. D.h.ein Raum hat Strom, von dem aus unser Spanier überall Kabel hinverlegt, so dass wir wenigstens einen Ventilator haben. Der explodiert dann am nächsten Morgen, aber ein neuer ist schnell gefunden. Heute wollen wir in Banys Geburtstag hineinfeiern, wofür ich beim netten Kneipenbesitzer Polar-Gläser bekomme – ist echt schwer, Geschenke aufzutreiben, wenn man alle Zeit zusammen verbringt. Aber erstmal lassen wir uns auf „Cayo Sombrero" fahren, wo man noch viel schöner schnorcheln kann und unter einem Palmenwedelmeer liegt – wie im Fernsehen, immernoch! Schade nur, dass uns der Wind ganz schön um die Ohren peitscht. Als Danny und ich dann die schönsten Muscheln der Welt finden gehen, treffen unsere Bootjungs schon ein und teilen sich mit Bany eine Menge Whisky, was leider dazu führt, dass man ihm in einem Moment der Unachtsamkeit Geld klaut – versteckt genug, aber so eindeutig, dass ich sogar sicher sagen kann, wer´s war. Zu spät! Den Geburtstagsgrill werfen wir dann erstmal alleine an, während unser noch 30jähriger im Reich der Ohnmächtigen weilt – bis ihn ein Knoblauchbrot seiner Liebsten wieder auferstehen lässt. So können wir doch noch grillen und hoffen, dass bald Mitternacht ist und die Bescherung stattfinden kann. Den Kuchen dürfen wir dann alleine essen, aber die Gläser kommen ziemlich gut an. Nach dem etwas verpatzten Abend beschliessen wir, morgen doch noch zu bleiben. Wer verbringt seinen Geburtstag schon auf einer einsamen Insel mit zwei jungen Frauen?! Diesmal ist das Wetter genial, spiegelglattes Meer, kein Windhauch...bis vor lauter Windstille die riesen Moskito-Attacke kommt. Da kann man nur bis zum Hals im Wasser stehen, damit sie einen nur noch in den Kopf stechen. Der heutige Grillabend wird richtig lecker und so können wir beruhigt unsere 7 Sachen packen und uns auf den Weg nach Coro machen. Nach einem Mal Umsteigen dürfen wir ersteinmal ein Weilchen stehen, was der schleimige Busbegleiter nutzt, um herauszufinden, ob wir evtl. solo sind. Nee, danke! Coro ist einer der heissesten Plätze, die wir bereisen. Bis uns der Nachtbus von hier nach Merida fährt, haben wir noch ein paar Stunden Zeit, in der wir die Stadt ansehen und für Dannys Bernhard eine ... suchen wollen. Die Stadt ist bekannt für ihre Kolonialarchitektur, nach der man aber eine Weile suchen muss. In Wahrheit gibt es nur einen längeren Strassenzug, der wirklich sehenswert schön ist – von hier sind auch all die Bilder, die man so kennt. Das mit Dannys ... stellt sich als sehr komplizert heraus, d.h., man schickt uns von A nach B, und wahrscheinlich war wieder keiner ehrlich genug zuzugeben, er wüsste nicht, wo wir suchen sollten. So schaffen wir es gerade noch schnell was beim Bäcker zu essen, eh wir völlig fertig von diesem Mörderfussmarsch in den Kühlschrank-Nachtbus steigen. Es ist noch fast dunkel, als wir in Merida (und damit in den Anden Venezuelas) ankommen. Nach einem Kaffee, machen wir uns auf den Weg in die soviel gelobte „Poasda Alemania" – selbst Dani hat in Brasilien behauptet, er hätte hier sein bestes Frühstück in ganz Südamerika bekommen. Der Charme des ganzen ist in den letzten 3,5 Jahren leider irgendwie verschwunden – aber dafür nach nebenan in die „Posada Suiza" gewandert. Erstmal bleiben wir aber hier – das Frühstück ist immernoch gut. Am heutigen Tag, der sich jährenden Entdeckung Amerikas durch Cristo Colon , landen wir gleich auf einem Strassenfest mit politischen Texten und guter Musik gegen die Unterdrückung der Minderheiten, die Freund Kolumbus hier unweigerlich angezettelt hat. Soll heissen, so richtig beliebt ist diese geschichtsträchtige Figur hier nicht. Am zweiten Tag wollten wir eigentich auf eigene Faust wandern gehen, was aktuell nicht so einfach ist, den die hochgepriesene Seilbahn ist mal wieder ausser Betrieb. Da könnte man direkt vom 1600m hohen Plateau, auf dem die Stadt liegt, direkt in die 5000er fahren und einfach loslaufen, ohne irgendwelche Touren und Guides. Aber nee, soll nicht sein. Weil der Tag dann schon etwas fortgeschritten ist, nutzen wir die Zeit lieber auf dem Markt, um endlich Dannys ... zu finden – was lang wärt, wird gut! :) Aber nicht dass wir mit leeren Händen davon gehen... Bany findet sein Geburtstagsgeschenk – einen superschönen Hängesessel (mit Naturholz) und auch ich kann mal wieder nicht an irgendwas vorbeilaufen. Die Wanderung im naheliegenden Nationalpark „Mucuy" nehmen wir dann am nächsten Tag in Angriff. Trotzdem wir extrem früh losfahren (wirklich!), haben wir nicht die Zeit bis an den Bergsee zu gelangen, da wir bei Zeiten zurück und in der Therme sein wollen. Wandern ohne Ziel ist ein bisschen komisch, aber die Natur ist beste Entschädigung: Riesenfarn, Tilantien, Bromelien, Kolibris, riesige Affenbrotbäume und was sonst ein Nebelwald so hervorzaubert. In der Therme bekommt man bei den Aussentemperaturen fast einen Kreislaufkollaps, aber wir geniessen, was wir uns bergauf japsend wohl verdient haben. Leider dreht sich später die Wander-Picknick-Chorizo in Dannys Magen um und wir kaufen der armen gleich erstmal Tee, Salzgebäck und Cola mit verordneter Bettruhe. Lediglich ihre Sachen muss sie noch packen, den morgen früh gehts ins Llanos, ein riesiges Feuchtlandgebiet im Herzen des Landes. Die 4Tagestour beginnt mit einer ziemlich langen Autofahrt, die aber durch diverse Zwischenstopps kurzweiliger wird. So halten wir unter anderem an der wunderschönen Steinkapelle, die gerade für eine Hochzeit geschmückt wird (da könnte selbst ein Bany kirchlich heiraten). Mittagessen gibt es vom Grill in fast brasilianischem Stil – da haut selbst eine magenverstimmte Danny ordentlich rein :). Schön ist die Landschaft durch die wir fahren in jedem Fall – Berge, grün, Kaffeesträucher, Bananenstauden, und diese leuchtenden Blüten der Freilejones. Dann wird es aufeinmal total flach – wir sind in Barinas angelangt, jetzt ist es nicht mehr weit. Gerade als es so richtig heiss wird (in Merida war eher angenehm mildes Klima – Danny fröstelt :) ), macht es KRACH und aus dem Motor des frisch reparierten Vans fliegt der Keilriemen und ein dazugehöriges Teil. Das fängt ja gut an! Jetzt sitzen Ewald, Sandra, Cathy, Rogier, Lotte, Maya, Danny und ich im nächsten Schatten, während Bany probiert den Motor zu kühlen und Carlos und Ramon wie im Fernsehen nach einer Damenstrumpfhose suchen – mitten im nirgendwo. Es findet sich zum Glück ein Abschlepper und ein Jeep, so dass 4 Leute vorgefahren werden können, während der Rest mit Tempo 30 in die Werkstatt tuckelt. So sitzen wir 4 Mädels in einer Art Strassenkneipe im Nirgendwo und sind eher eine Attraktion für all die biertrinkenden Männer. Wenigstens einen schönen Sonnenuntergang sehen wir, bevor die andern dann doch noch eintreffen und gleich mal von einer 2m Boa Constrictor und diversen Abenteuern berichten. Jedenfalls ist der Van dann doch noch repariert – und das am Samstag Abend im Nirgendwo – und wir reiten im Dunkeln im Camp ein. Bis auf ein para Nachtvögel, denen man immer wieder ausweichen muss, schlafen dann doch schon alle Tiere. Wir werden in unsern Hängemattenschlafplatz eingewiesen und dann ratzen alle schon ein – manche auch lauter. Damit das Glück perfekt ist, regnet es erstmal ordentlich am nächsten Tag. Wir begrüssen mit Herzschmerz Couscous, einen Kapuziner, und befreien ihn erstmal aus seinem Käfig – tut ihm mit der Zeit richtig gut. Nach einem guten Frühstück fahren wir erstmal auf Safari und Anaconda-Suche. Ewald borgt mir netterweise ein Regencape – wer hätte schon mit solchem Wetter gerechnet – und so sitzen 4 eiserne auf dem Dach und geniessen die Aussicht bis der Fahrtwind Gänsehaut macht. Am Ende suchen Carlos und Ramon mit ihren Stöcken im Wasser nach Anacondas, während die ganze Gruppe im Auto wartet. Leider erfolglos! Seit einer Woche sind die Riesenschlangen in Urlaub, ist ja auch ein harter Job. Es heisst schon immer, wir würden zur Not auch im Regen reiten, aber zum Glück öffnet sich nach der Mittagspause der Himmel und vor uns liegt einer der besten Ausritte aller Zeiten. Von Bany wussten wir, dass die Pferde auch mal im Galopp losrennen könnten, was uns doch ein wenig eingeschüchtert hat. Es geht aber erstmal ganz gemächlich durchs feuchte Gras, bis wir lernen, dass ein Schnalzgeräusch genügt, um eine ganze Reihe Pferde zum Rennen zu bringen. Das gibt einen Mordspass, auch wenn der Hintern nach mehr Polster schreit. Am Anfang muss man total lachen, d.h., Sandra steckt uns auch noch den Rest des Ausritts damit an. Kaum trabt bzw. galoppiert es, werden die Lachmuskeln unmittelbar in Gang gesetzt. Wir reiten quasi in den Sonnenuntergang, der in der Weite über alles seinen Schimmer legt. Abends sitzen wir noch gemeinsam mit einer anderen Gruppe, die natürlich eine 6m Anacaonda im Regen gefunden hat (Angeber!;) ). Aus den offenen Autotüren dröhnt Partystimmung, statt Natur pur, naja. Das nächste Highlight ist die Bootsfahrt am 3. Tag. Wir werden durch schmalste Kanäle gefahren und entdecken dabei wunderschöne Landschaft und einige Tiere: unzählige Vögel, Leguane, eine urzeitliche Schildkröte, pinkfarbene Flussdelphine, pelzige Vögel im Nest...in dieser einmaligen Landschaft, aus knorrigen Bäumen, Riesenschilf, blühenden Sträuchern und Wasser. Weils so schön war, auch wenn der Hintern blau ist, organisieren wir nochmal einen Ausritt, diesmal gehts aber richtig im Galopp ... danach geht nix mehr. Den Abend verbringen wir mit den letzten Pilsen unter uns und Danny hat ihren liebsten, ausnahmsweise mal nicht hyperaktiven, Couscous auf dem Schoss. Wir lernen auch noch „Carlito", den jungen grossen Ameisenbär kennen, der seiner Mutter vom Rücken gefallen ist und seitdem heir im Camp wohnt. Der letzte Tag ist leider wieder nur Fahrerei, diesmal ohne Unterbrechung – nichtmal ne Panne. Beim Mittagessen tauschen wir den Bus und dann gehts hoch in die Berge von Merida. Hier tauschen wir gleich rüber in die „Suiza" damit wir als lustige Truppe noch ein bisschen zusammen bleiben und ausserdem ist die Atmosphäre ja eh schöner. So machen wir uns gemeinsam auf in eine Posada, die Spa, Massage etc. Im Angebot hat, für uns aber nicht spontan irgendwas herrichten kann. Am Ende machen wir nur einen Spaziergang an den naheliegenden Aussichtspunkt und fahren dann wieder zurück , zu einem leckeren Grillabend auf der Terasse mit heissen Diskussionen. Während die anderen schon wieder fahren, haben wir noch einen gemütlichen Tag vor uns. Wir bringen endlich all die Karten zur Post, kaufen unzählige CDs lokaler Stars und Sternchen und gehen in diese verrückte Eisdiele mit 835 Sorten. Bany und ich probieren ausgefallenen Geschmacksrichtungen wie Pilze in Rotwein & Ingwer und Tomate & Orange-Karotte, während Danny Frucht und Keks bevorzugt. Zum krönenden Abschluss gehen wir lecker essen und nach einem letzten gemeinsamen Frühstück, winken wir Danny schon wieder, bevor sie in den Flieger steigt. Jetzt sind es wirklich nur noch 14 Tage, die wir grösstenteils in Küstennähe verbringen wollen. Geniessen, revue-passieren-lassen, erzählen, Pläne schmieden, Glücksmomente erhaschen. Wie es uns erging erfahrt ihr dann aber erst von zu Hause aus. Hasta pronto.
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